Love - Surf - Li(f/v)e

June 5, 2017

Ich komme gerade aus Baleal. Das liegt bei Peniche in Portugal! 
Ich war genau eine Woche in dem schönen Örtchen und wollte um ehrlich zu sein überhaupt nicht mehr nach Hause!

Vllt hab ich da eine bzw. vllt auch meine neue Liebe neben Hermosa Beach (in LA) gefunden! 

Ich muss zwar sagen dass sich mein Boardi und ich die ersten zwei Tage gar nicht so gut verstanden haben. Wahrscheinlich war mein armes Baby beleidigt weil es nicht mehr mit nach LA durfte. Vielleicht lag es aber auch daran dass die Wellen in Portugal einfach viel steiler brechen als dort wo ich bisher gesurft bin! 

Aber da heisst es nur paddeln, paddeln, paddeln und bloss nicht mehr runter vom Brett! Am dritten oder vierten Tag und kleineren Wellen hat das Ganze dann auch wieder besser funktioniert und ich habe mal wieder aufs neue festgestellt dass Surfen genau das ist was mein Leben zu 1000 % erfüllt! 

Und warum ich mich in Baleal verliebt habe liegt daran, dass ich einfach eine unglaublich schöne Zeit dort hatte. Morgens früh auf stehen und dann nach einem schnellen Frühstück direkt rein in den Neo und ab ins Wasser. Danach wurde dann meistens ausgiebig zu Mittag gegessen und dann ging es entweder direkt wieder ins Wasser oder zum Entspannen auf die Klippen mit Blick auf das Meer und die Wellen. Die Woche war einfach perfekt! Tolle Menschen um mich rum, gutes Essen, die ein oder andere aufregende Partynacht und natürlich ganz viel Surfen! Naja gut, fast perfekt! 

Ich habe mit der Freundin, mit der ich unterwegs war im Highway to Swell Motel gewohnt. Ich glaube dort waren wir auch bekannt als “Chaos-Danis”. Ich hab wirklich einiges mitgenommen in letzter Zeit. Die ersten zwei Tage hatte ich leider immer noch Probleme mit meinem Cut am Fuß aus LA. Kaum war das dann besser, habe ich mich am Longboarden versucht. Ich war total begeistert, weil das Brett Carver Achsen hatte. Damit kann man quasi auf Asphalt surfen. Nur ich konnte das scheinbar leider nicht und hab mich dabei mal direkt schön auf die Nase gelegt. Resultat daraus war dann ein offenes Knie und eine blaue Hüfte. Egal! Jod drauf, Pflaster drauf und direkt wieder ab ins Wasser! Am vorletzten Tag hab ich dann noch einem süßen kleinen Petermännchen hallo sagen müssen. Der Fisch ist auch bekannt als Spiderfish und zählt zu den giftigsten Fischen hier in Europa. Das musste mein großer Zeh, mit dem ich voll auf das tückische Kerlchen getreten bin, dann auch gut spüren. Naja der Zeh ist noch dran und tut inzwischen auch nicht mehr weh. Andere surfen schon 15 Jahre und sind dem Kerl noch nie begegnet. Kann ich mich also fast glücklich schätzen ihn mal getroffen zu haben. 

 

Das Highway to Swell Motel kann ich übrigens wirklich jedem empfehlen! Hier der Link zur Homepage für die, die es interessiert: http://www.highway-to-swell.com 

Kein Surfcamp aber man trifft dort zu 95 % Leute die schon länger surfen und das auch leben. Ich habe dort unter anderem einen wahnsinnig lebensfrohen Typen kennen gelernt. Klar auch andere richtig coole Leute, aber über ihn muss ich die ganze Zeit nachdenken! Einfach weil es unfassbar ist. Er ist blind und er surft! Ich konnte es erst gar nicht fassen wie das möglich ist. Ich finde das einfach unglaublich toll! Eigentlich kann ich das gar nicht in Worte fassen. Wahrscheinlich spürt er jede Welle durch den fehlenden Sinn noch viel intensiver als jeder Andere, der sehen kann, es tut. Nebenbei ist er total ausgeglichen und ein ultra entspannter Typ. So Geschichten wie seine oder die von Bethany Hammilton zeigen mir einfach jedes mal aufs neue was Surfen mit einem machen kann! Egal welches Handicap man im Leben hat. Surfen ist, wenn man sich wirklich voll drauf einlässt eine Leidenschaft die man nie wieder los lässt! Und deshalb plane ich auch schon den nächsten Surftrip! 

Und hier geht es nicht darum in einem tollen Hotel zu schlafen oder an den tollsten Stränden der Welt in der Sonne zu liegen und dauernd Urlaub zu machen! Hierbei geht es um das Simple im Leben! Um die Einfachheit, das zu tun was man mag! Und das bedeutet eben für mich, dass ich meiner großen Liebe momentan ganz nah sein will! Der Liebe zu den Meeren dieser Welt! Und der Liebe zum Surfen! 

 

Hang Loose!  

 

 

PS: Sorry, dass ich diesmal nicht ganz so viele Bilder mit euch teilen kann, aber ich kam einfach nicht dazu und habe es auch mal wirklich genossen manche Momente einfach nicht durch die Kamera wahr zu nehmen, sondern sie voll und ganz zu erleben! Eins habe ich aber noch für euch. Und zwar ein Abschnitt aus dem zweiten Teil meines Lieblingsbuches “Boarderlines”. Sehr wahre Worte wie ich finde!

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Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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