Anxiety. Fear. Fright.

June 6, 2017

 

Surfen? Angst? Surfen und Angst? Wie passt das denn zusammen?

 

Ich will mehr. Bessere Wellen, schnellere Wellen und vor allem mehr Wellen. Aber wie weit bin ich bereit dafür zu gehen?

 

Ich wache nachts auf, Schweiß gebadet, weil mich entweder der Hai gefressen hat, das Krokodil geschnappt oder der Ozean für immer in seine Tiefen entführt hat. Aber warum frage ich mich? Ich liebe die Wellen, ich liebe den Ozean und vor allem liebe ich das Surfen. 

Aber woher kommen diese Träume? Woher kommen diese Ängste?

 

Ängste sind etwas über das der Mensch von Natur aus nicht gerne spricht. Ängste sind etwas, die man sich selten gerne eingesteht. Ängste sind aber vor allem etwas mit denen unser Unterbewusstsein zu kämpfen hat. 

 

Aber wie lassen sich diese Ängste ausschalten? Gar nicht? Stimmt nicht! Ängste lassen sich ausschalten in dem man sich bewusst mit ihnen beschäftigt.  Indem man sich durch spezielle Techniken beruhigt und vor allem in dem man sich bewusst macht wo die Ursache der Angst liegt.

Ich selbst hatte letztes Jahr eine Begegnung der besonderen Art. Eine Begegnung, die mich kurz an meiner Liebe hat zweifeln lassen. 

 

Ich habe in unmittelbarer Nähe eine durchs Wasser streifende Finne aus den Wellen auftauchen sehen. Ein Hai? Ein Delfin? Ein Hai? Ein Delfin? Ich weiß es nicht. Bis heute nicht. Meine Angst hat mich aber so weit getrieben, dass ich völlig die Kontrolle über meinen Körper verloren habe, meine Arme völlig unkontrolliert gepaddelt haben, ich einfach nur noch raus aus dem Wasser wollte. Das alles hat mich so viel Atem gekostet, dass die anschließende Waschmaschine mehr als unangenehm wurde. Am Strand angekommen war ich so erschöpft, dass ich es noch nicht mal mehr geschafft habe mir die Leash vom Bein zu nehmen. Ich lag einfach nur da. Und das bestimmt 20 Minuten. Atmen. Liegen. Atmen. 

 

Nach diesem Erlebnis habe ich mich bewusst mit meiner Angst auseinander gesetzt. Wovor hatte ich Angst? Und vor allem wieso hatte ich Angst? Statistisch gesehen ist es nämlich wahrscheinlicher vom Auto angefahren zu werden oder vom Blitz getroffen zu werden. Und ich schrecke ja auch nicht jedes mal zurück wenn ich ein Auto die Straße entlang fahren sehe.

Es hilft sich bewusst mit der Angst auseinander zu setzen. Raus zu finden was man tun kann um dem Moment der Angst zu entgehen. Aber auch sich voll und ganz auf sich zu konzentrieren. Sich auf seinen Herzschlag zu konzentrieren, sich auf seine Atmung zu konzentrieren. 

 

Eine schöne Übung dafür stammt aus dem Yoga. Namasté. Dabei legst du die Hände vor deinem Herzen zusammen. Die Daumen berühren dabei deinen Brustkorb. Schließe die Augen und nehme ganz bewusst deine Atmung, aber vor allem deinen Herzschlag war. Dein Herzschlag zeigt dir, dass das Leben durch dich hindurch fließt. Dein Herzschlag lässt dich das Leben spüren! Dein Leben! Und das ist ein so großes Geschenk, dass man es sich nicht durch Ängste kaputt machen lassen sollte. 

 

Hang Loose!

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

© 2016 - 2019 by FlyingSurf.