Palmtrees, Beaches and some Waves - Welcome to Siargao

June 6, 2017

Inzwischen ist schon mehr als eine Woche vergangen seit dem ich auf den Philippinen angekommen bin. 

 

Vier Wochen lang perfekte Wellen, surfen non Stop, die ein oder andere Partynacht erleben, lässig mit dem Board zum nächsten Spot schlendern und das bei natürlich angenehmen sommerlichen Temperaturen mit Sonne ohne Ende. Da Siargao eine Insel fern ab von jeglichem städtischen Trubel ohne den typisch deutschen, super ausgestatteten Supermarkt sein sollte, habe ich meine Boardbag vor der Abreise mit allem Nötigen wie Sonnencreme, Duschgel, Wax und Klamotten für mindestens 3 Monate ausgestattet. 

Spart euch das! Das hat mir nämlich ganz schöne Übergepäck Probleme beschert. Hier könnt ihr ALLES kaufen! Man findet von Sonnencreme, bis zum angesagtesten Surfbikini über Moskitospray hier wirklich alles! Sogar Isolierband, Regencapes, Flip Flops, Zinkpaste, die angesagtesten Finnen und das Hand geshapte Board findet ihr hier! So viel vor ab! 

Was allerdings die Sonne angeht muss ich sagen, dass sie zwar auf jeden Fall vorhanden ist, der Regen allerdings momentan leider noch überwiegt. Und den fußläufigen Spot sucht man hier auch vergeblich. Zumindest bei den Wind- und Swell Bedingungen im Februar. Man braucht hier definitiv einen Roller oder noch besser ein Motorbike um sich durch die verschlammten Wege zu kämpfen. 

Jetzt aber mal genug mit der Motzerei. Obwohl ich zugeben muss, dass das hier bisher nicht so entspannt ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, habe ich hier wirklich eine coole Zeit. Bisher gleicht auf jeden Fall kein Tag dem Anderen. Das liegt wohl aber auch sehr an uns. Und daran, dass meine Freundin mit der ich hier unterwegs bin und ich wirklich alles Chaos anziehen das es hier auf der Insel so zu finden gibt. 


Angefangen mit der ersten Nacht in Cebu in der wir plötzlich festgestellt haben, dass wir wirklich zu viel von allem dabei haben und echt mega Umpack Stress hatten.

Als wir uns dann am ersten Surftag mit beiden Boards auf unser heißes Gefährt geschmissen haben, endete unsere Fahrt erstmal im nächst gelegenen Gebüsch. Aber ein Glück war es ein wirklich weiches Gebüsch, sodass weder uns noch den Boards etwas passiert ist. 

Generell habe ich dieses ganze Rollerfahren die ersten Tage aber doch echt als nervig empfunden. Man fährt leider doch relativ weit zu den Spots. Zumindest wenn man sich für den Landweg entscheidet. Zu einigen anderen Spots kommt man nur mit dem Boot, ist aber mindestens genauso lange unterwegs. Dazu kommt, dass die Straßen teilweise wirklich sehr verschlammt, nass und steinig sind. Wer aber Spaß am Motorrad fahren hat, der hat hier auf jeden Fall Spaß. 

 

Wir sind hier in einer wirklich schönen Air BnB Unterkunft untergekommen. Die Yay Lodge ist weg von der Hauptstraße und daher echt schön ruhig gelegen. Ich denke aber, wenn man sich in ein Surfcamp einbucht bei dem die Surfstunden und der Spottransfer inklusive sind, kann man das echt entspannter erleben. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich hier in der Lodge inzwischen echt wohl fühle. Die Besitzerin ist deutsch und selbst sehr surfbegeistert. Ihr Freund ist zudem ein super Surfguide und stand uns gerade die ersten Tage sehr mit Rat und Tat zur Seite. Die Lodge ist super liebevoll und mit sehr viel Liebe gestaltet und noch dazu wesentlich günstiger als jedes Surfcamp.

Getreu dem Motto „her mit dem Chaos“ hatten wir, als wir uns auf dem Weg zu einem weiter entfernteren Spot gemacht haben, auch direkt einen Platten mit unserem Motorrad. Das hat uns dann zwar leider die Pläne für die nächste Session kaputt gemacht, dafür durften wir den Nachmittag dann aber bei einer wirklich sehr lieben und vor allem wirklich gastfreundlichen und hilfsbereiten philippinischen Familie verbringen. Da das Dorf in dem wir gestrandet sind wirklich winzig war, hatte sich unser „Unglück“ schnell rumgesprochen und der Fachmann für platte Reifen war zum Glück schnell gefunden. Danach war es leider zu spät um noch zum Spot zu fahren. Also ging es dann wieder zurück in die Lodge. Natürlich im Regen, aber immerhin mit funktionsfähigem Reifen.

Da wir unserem Motto „her mit dem Chaos“, treu bleiben, haben wir in unserer ersten Partynacht dann auch direkt sämtliche Schlüssel verloren. Nicht nur dass an dem Schlüsselbund der Schlüssel für unser Zimmer war, nein wir haben uns gedacht, wir lassen auch direkt mal den Safeschlüssel und den Schlüssel für unser Gefährt irgendwo im Nirgendwo. Den Tag danach konnten wir somit leider nicht mit dem obligatorischen Katersurf beginnen, sondern erstmal mit einem Fußmarsch mit dem Motto „Schlüssel wo hast du dich versteckt?“. 
Scheinbar ist zum aber nicht nur das Chaos auf unserer Seite, sondern auch das Glück. Daher haben wir die Schlüssel einen Tag später dann alle wieder gefunden. 

So jetzt reicht es aber erstmal mit meinen ersten Eindrücken! Ich mache mich jetzt nämlich auf den Weg zur nächsten Welle! 

Hang Loose! 

 

PS: Ich bin gerade aus dem Wasser gekommen und hatte so viel Spaß! Mein Board war die letzten Tage wohl noch beleidigt wegen der langen Reise. Aber endlich mag es mich wieder!

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Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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