Surfing California - South Los Angeles

June 6, 2017

Ich bin gerade mal 5 Tage weg von Los Angeles und schon habe ich wieder Sehnsucht. Sehnsucht nach den Wellen, dem kalifornischen Lifestyle und Sehnsucht nach der Unbeschwertheit die man wohl sonst nirgendwo in dieser Art auf der Welt findet.

Deshalb geht es jetzt auch direkt weiter mit meinen Tipps für euch was Surfen im schönen Kalifornien angeht. Dieses mal dreht sich alles um den Süden von Los Angeles. Also alles von Santa Monica bis Palos Verdes. 

Ich war zwar selbst schon in Santa Monica und Venice Beach, aber bisher nicht zum Surfen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich großer Fan von den süßen Strandörtchen bin, die auf der anderen Seite, also südlich von Marina del Ray liegen. Davon abgesehen ist Santa Monica und Venice Beach natürlich auch sehr touristisch und daher auch wesentlich voller im Wasser. Ich selbst bin eigentlich meistens in Manhatten Beach bzw. Hermosa Beach im Wasser zu finden. Ich war allerdings auch schon in Palos Verdes, was auf jeden Fall auch eine Fahrt wert ist! 

 

 

Manhatten Beach

Los gehts mit Manhatten Beach. Um so öfter ich da bin, um so mehr mag ich dieses kleine Örtchen mit seinem türkisfarbenen Pier. Manhatten Beach eignet sich auf jeden Fall auch für Paare, Freunde und Buddys bei denen nur einer von beiden surft. Manhatten Beach hat mit seinen süßen kleinen Boutiquen und Cafes, Bars und Restaurants nämlich auch jede Menge für Nicht Surfer zu bieten. 

Manhatten Beach ist ein klassischer Beachbreak. Am besten laufen die Wellen allerdings links und rechts vom Pier. Ich selbst orientiere mich meistens rechts vom Pier. Warum? Keine Ahnung! Am besten surft ihr hier zur Midtide und noch besser am Morgen. In Kalifornien verschwinden ab 11 nämlich zwar die Wolken, aber das bringt leider auch den Wind mit sich. Und leider handelt es sich bei dem Wind um sehr Surferunfreundlichen On Shore Wind. 

Da der Swell im Sommer aus dem Süd-Westen kommt, zieht das meiste des Swells blöderweise an Manhatten Beach vorbei oder wird direkt von dem Küstenvorsprung bei Palos Verdes abgefangen. Trotzdem hatte ich hier auch im Sommer schon echt gute Sessions und richtig Spaß im Wasser. Im Gegensatz zu Malibu hat man hier nämlich zusammen Spaß und gönnt sich auch gegenseitig die Wellen. Wenn man Glück hat, kann man in Manhatten Beach übrigens hin und wieder Delfine bestaunen die mit einem im Line Up “sitzen”. 

Wer nach der morgendlichen Surfsession übrigens Lust auf Frühstück hat, dem kann ich “The Kettle” sehr empfehlen. Ein echt entspanntes Restaurant mit gemütlicher Rund um Terrasse zum draußen sitzen. Ich stehe total auf die Blueberry Granola Pancakes dort! 

 

 

Hermosa Beach

Genau wie in Manhatten Beach laufen die Wellen auch hier am besten links und rechts vom Pier. Allerdings muss man hier auf die zahlreichen Angler aufpassen, sonst hängt man nämlich schneller an der Angel als man eine Welle erwischen könnte. Im Gegensatz zu Manhatten Beach sitze ich hier lustigerweise meistens links vom Pier im Wasser. Hermosa Beach gehört definitiv zu meinen Lieblingsspots. Einfach, weil es hier meistens wirklich Platz für alle Surfer im Wasser gibt, es aber noch dazu leerer ist als in Manhatten Beach.  

Allerdings muss man dazu sagen, dass in Hermosa Beach das Wasser wesentlich tiefer ist als in Manhatten Beach. Das bedeutet, dass der Swell der hier ankommt, wesentlich größer sein muss um schöne surfbare Wellen zu produzieren. Leider musste ich nämlich gerade in den Sommermonaten Juli und August die Erfahrung machen, dass es hier fast komplett flach war. Und wenn doch was lief, dann auch nur am Morgen und so nah am Strand, dass ich lieber nicht rein bin. Dafür gibt es hier, wenn die Wellen sonst überall zu groß für mich sind. Und damit meine ich alles über 2 - 2,5 Meter,richtig schöne sanft brechende Wellen die einen förmlich von hinten anschieben. 

Auch hier habe ich noch einen Restaurant Tipp für euch! Geht zu “Watermans” direkt in der Pierstraße, vom Pier aus gesehen auf der rechten Seite! 

Hermosa Beach gehört allerdings auch zu meinen Lieblingsspots weil ich das große Glück habe dort eine wundervolle Familie gefunden zu haben, die mich jedes mal aufs Neue aufnimmt als gehöre ich auch zur Familie. So habe ich das Gefühl dort schon mehr local als Tourist zu sein. 

 

 

Palos Verdes (PV Cove)

Alleine die Fahrt nach Palos Verdes lohnt sich! Palos Verdes liegt nämlich oben auf den Klippen und bietet daher einen atemberaubenden Ausblick auf die Weiten unseres geliebten Ozeans und nebenbei und (freie Sicht vorausgesetzt) auf die komplette Küste von Los Angeles! 

Allerdings muss ich euch vorwarnen! Palos Verdes ist nichts für die “gemütlichen” Surfer unter uns! Hat man nämlich erstmal den steilen “Abstieg” inkl. Neo und Board unterm Arm geschafft, wartet noch der ewige Paddle Out auf einen. Es gibt hier zwar links an der Küste eine Art Channel, aber trotzdem paddelt man hier gefühlt ewig bis man endlich im Line Up sitzt. Dann erwarten einen hier aber wunderschöne ewig lang laufende Longboard Wellen von denen man eigentlich gar nicht genug bekommen kann. 

Ich würde beim nächsten mal wahrscheinlich Booties anziehen, da der Einstieg wirklich extrem felsig und steinig ist. Ich hatte beim letzten mal darauf verzichtet und mir direkt so einen fiesen Cut geholt, dass ich danach kaum noch auftreten konnte. 

 

Und jetzt wünsche ich euch schon mal viel Spaß beim surfen in Los Angeles! 

 

Hang Loose! 

 

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Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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