A Layover in Panama

July 21, 2017

Als ich im Dienstplan gesehen habe, dass es für mich nach Panama geht war ich erstmal völlig aus dem Häuschen. Panama stand für mich nämlich direkt in Zusammenhang mit Bocas del Toro und damit in Zusammenhang mit dem Surfer Paradies schlecht hin. Ich hatte dort insgesamt fast 4 Tage Aufenthalt und hatte mich schon eine Traumwelle nach der nächsten surfen sehen. 

 

Als ich dann realisiert habe, dass der Dreilettercode "PTY" für Panama City steht und somit fern ab von jeglichen Wellen liegt war ich erstmal enttäuscht. Gleichzeitig war aber mein innerer Spürhund geweckt. Immerhin liegt Panama City ja an der selben Küste wie die Surfstrände von Costa Rica oder Nicaragua.

Da muss es doch also irgendwo Wellen geben.

 

Deshalb habe ich im Vorfeld gründlich recherchiert und zur Sicherheit die Boardbag anstelle des Koffers gepackt. Ob ich Wellen gefunden habe, davon dürft ihr euch in meinem kurzen Clip aus dem Panama Layover selbst überzeugen.

 

 

 

Wie ihr gesehen habt, habe ich tatsächlich Wellen gefunden. Nicht die Besten, aber immerhin. Ich glaube da hatte ich auch einfach Pech mit dem Swell. Der Spot zu dem ich gefahren bin, liegt ca 1,5 Autostunden nördlich von Panama City und heißt "Playa Malibu". 

 

"Playa Malibu" ist ein River Mouth Spot. Das ist ja grundsätzlich gut. Mit dem Hintergedanken, dass es in Panama aber auch süße Krokodile gibt, ist das dann aber doch nicht mehr so verlockend.

 

Nachdem weit und breit auch kein anderer Surfer im Wasser war, hatte ich dann doch ein etwas mulmiges Gefühl. Das Wasser war nämlich durch den Grund so "undurchsichtig", dass ich noch nicht mal mehr meine Füße im Wasser baumeln sehen konnte. Dazu habe ich vorher im Netz von netten Unterwassergewächsen gelesen. 

 

Da sich ein paar meiner Kollegen mit mir zusammen auf zum Strand gemacht haben und die sich entschlossen haben eine Runde plantschen zu gehen, habe ich mich dann doch auch mit meinem Board in die Wellen gestürzt. Als dann aber das erste "Ungeheuer" meinen Fuß umschlossen hat und sich noch dazu süße kleine Wasserflöhe zu mir ins Wasser gesellt haben, war der Surfspaß dann doch relativ schnell wieder vorbei. Im Layover gilt nämlich für mich grundsätzlich immer: Lieber nichts riskieren! Immerhin brauchen mich meine Kollegen noch auf dem Rückflug! 

 

Am Abflugtag war ich dann nochmal in "Casco Viejo", also in der Altstadt von Panama City unterwegs. Dort bin ich dann erst auf den Surfshop "Tajada de Sandía" gestoßen. Und auf Nachfrage habe ich dann von dem Surfspot "Las Bovedas" direkt vor der Alstadt von Panama erfahren. Ich konnte es ja fast nicht glauben. Da fahre ich 1,5 Stunden zu einem Spot wo ich doch direkt vor der Nase einen gefunden hätte.

 

Da es für mich an dem Tag leider schon zurück ging hatte ich keine Zeit mehr, mir mein Board zu schnappen und den Spot selbst nochmal zu testen. Ich konnte aber ein paar Surfern zuschauen, die die Welle gesurft sind und ich muss zu meinem Bedauern sagen, dass das echt nach Spaß aussah.

 

Das einzige Minus das mir ein Local noch verraten hat ist, dass er Paddle Out einige Zeit und auch einige Kraft in Anspruch nimmt und das Wasser wohl auch nicht das sauberste ist. Aber hey, wer schon mal in Bali gesurft ist, der sollte damit wohl kein Problem haben. Ich wäre, hätte ich das mal vorher gewusst, auf jeden Fall ins Wasser gesprungen.

 

Im Surfshop "Tajada de Sandía" findet ihr übrigens auch eine kleine aber feine Auswahl von Boards, Surfwax, Boardshorts, Surfbikinis und auch alles andere was man als Surfer noch so brauchen könnte. 

 

Ich werde fürs nächste Panama Layover auf jeden Fall wieder meine Boardbag anstelle des Koffers packen und dann aber direkt von der Altstadt aus ins Wasser springen. 

 

Hang Loose!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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