The official shark week!

July 28, 2017

  Bevor es mit dem eigentlichen Blogpost los geht, möchte ich euch erstmal kurz aufklären was die "Shark Week" überhaupt ist.

 

Die so genannte Shark Week ist eine vom amerikanischen Discovery Chanel kreierte Woche in der das TV-Programm eigentlich der Aufklärung, über den vom Mensch als gefährlichsten Meeresbewohner bezeichneten Hai, dienen sollte. Inzwischen wird die Shark Week aber vermehrt zur Unterhaltung genutzt und dient somit leider nicht mehr ganz dem eigentlichen Zweck. 

 

 

Trotzdem habe ich in der diesjährigen Shark Week zwei Reportagen gefunden, die mich ansprechen. Dieses Jahr zeigt der Discovery Chanel nämlich "Sharks and the City: New York" und Sharks in the City: LA". Das sind momentan die zwei Städte, in denen ich am meisten im Wasser bin. Und ja ich muss zugeben der Hai ist auch nicht mein Lieblingstier. In den Reportagen geht es darum warum die Population in den genannten Städten sichtlich zunimmt. Was die Ursache dafür sein kann und was das für den Mensch bedeutet. 

 

Im Jahr 2016 gab es 81 Haiangriffe auf den Mensch. Vier davon endeten tödlich. Der weiße Hai hat kaum bzw. gar keine natürlichen Feinde. Er wird wenn, nur von Schwertwalen angegriffen, die ihn als Futterkonkurrent ansehen.  Im Jahr 2016 wurden über 100 Millionen Haie vom Menschen getötet. In dieser Zahl sind natürlich nicht nur der weiße Hai, sondern alle Haiarten miteinbegriffen. 

 

Etwa 250 Menschen werden jährlich vom Blitz getroffen. 10 Blitzschläge enden dabei tödlich. Natürlich muss man in so einer Rechnung noch beachten, dass man die Zahl der Menschen die sich jährlich im Freien aufhalten und sich somit der Gefahr aussetzen vom Blitz getroffen zu werden in Relation mit der Zahl der Menschen setzt, die sich im Lebensraum eines Haies aufhalten. Trotzdem ist statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit immer noch größer vom Blitz getroffen zu werden als vom Hai angegriffen zu werden.

 

Warum aber haben wir, und da schließe ich mich definitiv mit ein, so eine große Angst vor Haien?

 

"Der Hai ertrinkt nicht, er sieht, wo der Mensch blind ist, er atmet, wo menschliche Lungen nach Luft schreien und keine kriegen. Er ist stark, wo der Mensch schwach ist."

 

Das Zitat stammt aus der Zeit online und erklärt die Angst, die wir empfinden, meiner Meinung nach ziemlich gut. 

 

Der Ozean ist der einzige Platz auf dieser Erde an dem der Mensch nicht überleben kann. Ja wir tauchen, wir schwimmen, wir segeln und wir surfen. Aber ohne die Luft zum Atmen können wir in den Tiefen des Ozeans nun mal nicht überleben. Vielleicht ist es das was den Hai so mystisch und deshalb so gefährlich macht. Der weiße Hai greift aus der Tiefe und ohne Vorwarnung an.  Wir Menschen können, auch wenn wir es versuchen nichts dagegen tun. 

 

Im Januar wollte ich eigentlich nach Kapstadt fliegen. Surfen in Südafrika, der Fleck der Erde auf dem wohl die meisten weißen Haie wohnen. Um so näher die Reise kam um so mehr Alpträume hatte ich. Am Ende habe ich mich dazu entschieden den Surftrip abzusagen. 

 

Inzwischen lebe ich fast mehr in Los Angeles als in Frankfurt. Erst vor kurzem habe ich einen Spot unterhalb des bekannten Malibu First Point gesurft an dem sich zwei Tage später ein Haiangriff ereignet hat. Ein paar Monate davor habe ich einen Spot in San Clemente gesurft. Auch da gab es vor kurzem ein Haiangriff. Die Lösung für mich war in dem Moment die Küste einzugrenzen. Ab sofort surfe ich nur noch Spots bei denen keine Gefahr besteht. Ich surfe nur noch Spots die "Haifrei" sind. 

 

Ziemlich witzig der Gedanke. Wo ich mich doch mit jeder Welle die ich surfe quasi im zu Hause des Hais befinde. Ich, der Mensch, bin es nämlich, der den Lebensraum des Hais betritt. Inzwischen versuche ich mich zu entspannen. Wenn es mich treffen soll kann ich es sowieso nicht verhindern. Aber! Ich werde es auch nicht herausfordern. Ich werde mich nicht in die Küche des Hais setzen und darauf warten von Mama Hai serviert zu werden. Damit meine ich, ich habe für mich entschieden, egal wie gut die Wellen an dem Tag sind, nicht ins Wasser zu gehen wenn der Strand oder der Spot bekannt dafür ist, dass sich dort vermehrt Haie aufhalten. 

 

Kelly Slater ist vor kurzem den Weltklasse Spot Trestles gesurft, hat ein paar Meter weiter einen weißen Hai im Wasser gesehen und hat völlig unbeeindruckt ein paar mehr Wellen genommen. Ich bin nicht so cool wie Kelly Slater und ich möchte den Mick Fanning Moment auch nicht heraus fordern. Aber ich habe inzwischen die Angst besiegt und kann mit dem Gedanken leben, dass irgendwo da draußen im großen weiten Ozean der weiße Hai lebt. 

 

Hang Loose! 

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