Bo(a)rdgeplauder...

October 21, 2017

Ich möchte dir heute mal erzählen wieso ich surfe und wieso in mich in diesen Sport so sehr verliebt habe. Im Leben dreht sich so viel um Leistungsdruck. Darum dass wir besser, schneller oder toller als andere sein müssen. Nicht beim Surfen. Beim Surfen möchte ich einfach glücklich und zufrienden sein. Ich möchte eine Welle surfen. Ich möchte das Gefühl von Freiheit spüren und ich möchte vor allem Spaß haben. Und ganz gleich was Spaß in dem Moment für mich bedeutet. So lange es mir damit gut geht tue ich genau das Richtige! 

 

 

Was ist Surfen für mich?

 

Surfen ist ein Wassersport. Surfen ist für mich aber nicht nur irgendein Sport. Surfen ist meine große Leidenschaft, meine große Liebe, ein lebenserfüllendes Hobby, aber vor allem der Schlüssel zu meinem ganz persönlichen Glück. Ich liebe das Surfer Dasein. Warum? Weil ich das Leben auf der Sonnenseite mag. Ich liebe das Wasser, ich liebe den Strand und ich liebe vor allem die Wellen. 

Zudem bin ich seitdem ich regelmäßig in den Wellen tobe nicht mehr so häufig krank wie vorher. Das kann zum einen daran liegen, dass mein Immunsystem durch Wind und Wetter gestärkt wurden, aber ziemlich sicher auch daran, dass mein Körper mehr Glückshormone ausschüttet und somit mehr Endorphine produziert. 

 

 

Worum geht es beim Surfen für mich?

 

Beim Surfen dreht sich für mich alles um Freiheit. Um die Freiheit in Form von Losgelassen sein, aber auch um die Freiheit keinem etwas beweisen zu müssen, niemanden stolz machen zu müssen. Beim Surfen geht es einfach nur um mich, die Welle und mein Board. 

Ja ich haber bisher noch nie eine Barell gesurft? Und ja es gibt Spots oder Wellen da überlege ich mir zweimal ob ich raus paddle. Na und? Ich muss niemandem etwas beweisen. Und wenn ich am Ende mit meinem Board am Strand stehen bleibe und einfach nur auf die Welle hinaus schaue, dann stehe ich da mit einem Lächeln. Warum mit einem Lächeln? Weil ich meine Grenzen in dem Moment erkannt habe und den Mut hatte zu diesen zu stehen. Denn ich muss niemandem etwas beweisen. 

 

Ich erinnere mich noch ganz genau wie ich auf Bali meine aller erste grüne Welle gesurft bin. Die Wellen kamen mir rieeeeesig vor. Das Glücksgefühl war noch viel größer. Vor kurzem habe ich mir Bilder aus Bali angeschaut und musste innerlich schmunzeln. Bei Wellen die mir damals so riesig vor kamen würde ich mich heute wahrscheinlich über mangelnden Swell beschweren. Was ich aber damit sagen möchte ist, dass jeder eine andere Wahrnehmung hat und auch dass sich die eigene Wahrnehmung verändert. Das ist vollkommen okay. Denn beim Surfen geht es nicht darum mich sich messen zu müssen. Ich muss mich nicht daran messen welche Wellen ich surfen oder nicht surfen kann. Sondern ich will glücklich sein und ich will Spaß daran haben. Und ich erinnere mich heute noch gerne an die rieeeesigen Wellen von Bali, weil sie mir ein unglaubliches Glücksgefühl gebracht haben. 

 

Abgesehen davon übernehmen Menschen wie John John oder Kelly ja schon das Wettkämpfen für mich. Und das noch dazu um einiges ansehnlicher und spannender als unser einer das jemals erreichen werde. Warum sollen wir uns also diesen Stress antun?

 

 

Ein paar der Surfmomente die ich niemals vergessen werde...

 

Als ich mir mein aller erstes Board gekauft habe, ich mich aber zur Lieferung in Hong Kong im Layover befand, der erste Surftrip nach Marokko zwei Tage später statt finden sollte und mein armer Papa das Board noch dazu vom Shop in meine Wohnung transportieren musste. 

 

Was genau war dabei jetzt der Surfmoment? Der Moment indem ich nach einem 11 Stunden langen Nachflug total erschöpft und tot müde meine Wohnungstür aufgeschlossen habe und mein aller erstes Surfboard neben meinem Bett liegen hab sehen. In dem Moment wusste ich, dass dieses lange sperrige und noch dazu rosa farbige Ding mich um so einige Glücksmomente reicher machen wird. Dass Surfboards nur im Rudel leben wollen, das ahnte ich damals aber tatsächlich noch nicht...

 

Ganze zwei Wochen, die sich aber mehr wie ein ewig langer Moment in meine Erinnerung gebrannt haben, war mein Malediven Surftrip vor nun schon knapp einem Jahr. Nur zu zweit im Line Up zu sitzen und Wellen aus Glas zu surfen. Wunderschön, einzigartig aber vor allem unvergesslich...

Für den weiteren Surfmoment der sich in meine Erinnerung eingebrannt hat muss ich vor weg erzählen, dass ich mir im Herbst letzten Jahres ein Board shapen habe lassen. Meinen kleinen blauen Jungen. Man war ich glücklich als ich es endlich abholen durfte. Mein erstes handshaped Board. So durfte mich mein blauer Schatz mit auf die Malediven, nach Panama, und mit auf die Philippinen. Dazwischen musste das gute Stück für das ein oder andere Layover mit nach Los Angeles und wurde ansonsten in meiner Wohnung gehegt und gepflegt. Als ich meinen Freund dann kennen gelernt habe, kam er immer wieder auf das Thema, dass ich ein neues Board bräuchte, dass mein blaues Board in dem Moment für die Wellen nichts mehr für mich tut. Nach viiieeeeelen Diskussionen und dem aufregenden Gedanken meiner Sammlung ein weiteres Board hinzuzufügen habe ich mich darauf eingelassen. So stand ich im Sommer diesen Jahres in Kalifornien bei einem Shaper um mein neues Board abzuholen. Direkt am selben Tag ging es in die Wellen und es war unglaublich. Ich war plötzlich fähig zu duck diven und habe es noch in der selben Woche geschafft das erste mal in meiner Surferkarriere zu pumpen, also Geschwindigkeit auf der Welle aufzubauen. Ein Moment, der mir Gänsehaut am ganzen Körper gebracht hat und noch dazu ein Lächeln aufs Gesicht das jedes mal aufs Neue erstrahlt wenn ich mein neues Surfboard nur anschaue. 

Ich bin in Deutschland geboren und fern ab vom Meer aufgewachsen. Dass ich zum Surfen gefunden habe war Zufall, vielleicht auch Schicksal. Mein Surfbrett hat mir nicht nur einzigartige und für mich unvergessliche Momente bescheehrt, sondern mich durch mein Landratten Leben in Deutschland und der damit verbunden Sehnsucht nach dem Meer und den Wellen auch schon an die tollsten Strände, in kristallklares Wasser, aber auch zu den unterschiedlichsten Kulturen und in die aufregendesn Länder gebracht. 

 

 

...Surfen erfüllt mein Leben, Surfen fordert mich, aber vor allem macht Surfen mich glücklich!

 

Hang Loose!

 

 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

© 2016 - 2019 by FlyingSurf.