FRA - SAN - FRA

April 7, 2018

Ich hatte das große Glück bei dem Erstanflug nach Diego (SAN) dabei sein zu dürfen. Erstanflug bedeutet in dem Sinn, dass dieser Flug das erste mal war, dass meine Airline nach San Diego geflogen ist. Und ich war nicht nur die erste Crew im Layover dort, sondern durfte wie gesagt auch auf dem aller ersten Flug dabei sein. Das war schon etwas sehr Besonderes. 

 

Da war die Aufregung, aber vor allem die Vorfreude natürlich riesig. Ich möchte gar nicht so viel vom Flug an sich erzählen, aber trotzdem kurz erwähnen wie es mir auf dem Flug ergangen ist: So ein Erstanflug ist deshalb so besonders, weil alles neu ist und alles natürlich aufregend. So war auch die Stimmung in der Crew dieses mal eine ganz Besondere. Alle haben sich riesig auf das Layover, auf den Flug, aber natürlich auch auf die Gäste gefreut, die wir zum aller ersten Mal mit auf den Weg nach San Diego begleiten durften. Ich hatte tolle Gespräche mit wirklich tollen Gästen und tollen Kollegen und habe den Flug wirklich genossen. 

 

 

Jetzt aber endlich zu meinem Layover in San Diego: 

 

Wie du vielleicht weißt. lebt mein Freund in Los Angeles und ich habe dadurch meine Zweitheimat ebenso im schönen Kalifornien gefunden. Kalifornien ist, war und wird wohl für mich immer ein magischer Ort sein. Kalifornien ist für mich deshalb so besonders, weil ich mich dort frei fühle, mich dort einfach wohl fühle. In Kalifornien lebt es sich gefühlt einfacher und freier. Die Mensch sind entspannt, die Atmosphäre ist eine ganz besondere und sogar das Licht ist irgendwie ganz besonders.

 

Deshalb habe ich mich auch um so mehr gefreut, dass ich nach Kalifornien, aber zur Abwechslung mal nicht nach Los Angeles, sondern nach San Diego fliegen durfte und somit mal wieder neue Surfspots, aber natürlich auch eine neue Stadt kennen lernen durfte. 

 

Da San Diego von Los Angeles wirklich nur ein Katzensprung entfernt ist, kam mein Freund für die 4 Tage, die ich vor Ort sein durfte nach San Diego gefahren. Den ersten freien Tag ging es nach dem Frühstück natürlich direkt zum Strand. Ich hätte ja gerne die berühmten Wellen von La Jolla gesurft, leider kam der Swell aus der falschen Richtung, so dass La Jolla leider flach war. Dafür ging es dann nach „Mission Beach“. Nicht mein Lieblingsspot muss ich sagen. Das kann aber einfach an der Tagesperformance des Spots gelegen haben. Die Wellen hatten zwar ordentlich Power, waren durch den Wind aber leider total verblasen und das Wetter war entgegen der Vorhersage leider eher kalt und regnerisch als angenehm sonnig. So kam ich nach knapp 1,5 Stunden schon wieder völlig durchgefroren und leider etwas deprimiert aus dem Wasser. Der Tag wurde dann aber doch noch besser. So sind wir danach nämlich knapp eine Stunde nach Oceanside zum Surfmuseum gefahren. Das war zwar klein, dafür aber wirklich sehr fein. Wenn du die Möglichkeit hast, da mal vorbei zu schauen, solltest du das unbedingt tun. 

 

 

Am nächsten Tag ging es dann zum Surfen nach Pacific Beach. Auch an dem Tag war es relativ verblasen, aber ich hatte definitiv eine bessere Wellenausbeute als am Tag zuvor und war dementsprechend auch schon wieder besser gelaunt. Dazu möchte ich aber noch sagen, dass ich dennoch jedes mal glücklich aus dem Wasser komme. Manchmal hat man super Tage und fährt jede Welle, die man anpaddelt. Andere Tage geht man fast leer aus. Beides ist vollkommen okay. Surfen macht mir Spaß und Surfen entspannt mich. Ja ich möchte besser werden und ja ich verbringe am liebsten jede freie Minute auf meinem Surfbrett, aber ich möchte mir auch keinen Druck machen und dadurch verbissen werden. Aber das ist meine Meinung. Pacific Beach ist übrigens echt ein ganz süßes Strandörtchen. Natürlich kommt es nicht an mein geliebtes Hermosa Beach in Los Angeles ran, aber es steht in der Konkurrenzliste schon ziemlich weit oben. 

 

 

Nach dem Surf sind wir dann nach La Jolla gefahren und obwohl ich da dieses mal leider nicht ins Wasser gekommen bin, habe ich den Nachmittag dort doch wirklich genossen. La Jolla ist auf jeden Fall sehenswert. Ich bin neben dem Surfen ein großer Tierfreund und so habe ich mich um so mehr gefreut, dort auch tierische Freundschaften schließen zu können. 

 

Nach einem freien Nachmittag, zwei freien Tagen und einem freien Morgen, ging es dann an Tag 4 leider schon wieder nach Hause. 

Am Morgen des Abflugtages haben wir uns dann noch den berühmten Balboa Park angeschaut. Dazu muss ich San Diego für sein Umweltbewusstsein wirklich ein großes Kompliment machen. So kann man sich dort Fahrräder, Elektrobikes, aber auch Elektroroller für ganz wenig Geld mieten und damit die Stadt unsicher machen. Die Rollen haben wir auch direkt mal genutzt und sind damit direkt mal zum „Café 21“ im Gaslampe Quader gefahren. 

Das Café kann ich übrigens sehr empfehlen. 

 

 

Und dann ging es auch leider schon wieder nach Hause. Nach Hause durch die deutsche Nacht und weit weg von meinem geliebten Kalifornien. Aber seitdem ich weiß, dass ich sicher wieder kommen werde, sind die Abschiede zwar trotzdem nicht einfach, aber auch nicht mehr ganz so traurig. 

 

Hang Loose! 

 

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Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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