Bali - Spread positive vibes!

April 21, 2018

Ich erinnere mich noch ganz genau. Quasi als wäre es gestern gewesen. 

Vor nun mehr als zwei Jahren habe ich meine erste grüne Welle gesurft. Vor mehr als zwei Jahren habe ich meine erste grüne Welle in Bali gesurft. Seitdem hat sich vieles verändert. Ich habe mir mein erstes Board gekauft, danach mein erstes kürzeres Board, danach mein erstes Shortboard und danach noch eins einfach weil Surfbretter nun mal gerne im Rudel leben. 

 

 

Als ich vor zwei Jahren in Bali war, wollte ich Bali erkunden, die Insel erkunden, das Nachtleben erkunden. Klar ich wollte auch surfen, aber wenn ein Surf mal ausfiel war das auch okay. Jetzt bin ich zurück gekommen. Zurück nach Bali um die Wellen zu erkunden. Die Wellen von denen jeder spricht und die Wellen die sogar Pro Surfer anfangen lassen zu träumen.

 

Ich bin nach mehr als 2,5 Jahren zurück gekommen und war direkt wieder angesteckt. Angesteckt von den Balivibes. Ich kann es nicht erklären, aber es ist dieses ganz besondere Inselfeeling, das dich, kaum bist du aus dem Flughafen raus, permanent mit diesem dämlichen Grinsen auf dem Gesicht herum laufen lässt. Jetzt gerade sitze ich hier bei angenehmen 28 - 30 Grad mit Blick auf einen leise vor sich hin plätschernden Pool und auf die ewige Weite der Reisfelder. Immer wieder treffe ich Leute, die hier in Bali „hängen geblieben“ sind. Leute, die auf Weltreise gestartet sind aber dann irgendwie in Bali angekommen sind. Angekommen in einem Paradies, das zwar nicht durch weiße Sandstrände überzeugt, aber definitiv durch die ganz besonderen Vibes und vor allem durch die endlosen und fast immer cleanen Wellen. 

 

 

Schlechte Vibes im Wasser?

 

Immer wieder hört man von den angeblich schlechten Vibes im Wasser. Davon, dass sich Surfer beschimpfen und sich gegenseitig ins Weite wünschen. Ich wurde bisher ehrlich gesagt nur vom Gegenteil überzeugt. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht verbissen einer Welle nach der nächsten nachjage, sondern ich einfach schon deshalb glücklich bin, weil ich hier sein darf. Für mich gehört es zum guten Ton sich zu begrüßen und wenn möglich auch zu verabschieden. Natürlich passiert es mir auch hin und wieder, dass ich jemandem in seine vielleicht sogar Tagesbeste Welle droppe. Ja das ist ärgerlich und das kennt wohl jeder, der schon mal einen guten Ritt hatte und wegen jemand anderem aussteigen musste, aber es ist eben auch kein Weltuntergang. Der Ozean, vor allem in Bali, ist voll mit Wellen, die nur darauf warten von Surfern entlang geritten zu werden. Also entschuldigt man sich und damit ist die Welt dann auch wieder in Ordnung. Wenn man freundlich zu den Leuten ist, rückt am Ende der ein oder andere Local vielleicht auch mal mit einem ganz besonderen Tipp raus. So sind meine Erfahrungen zumindest.

 

 

Und was ist eigentlich mit dem berühmten Bali Belly? 

 

Ja der berühmte Bali Belly. Das letzte mal ist er mir verwehrt geblieben. Glücklicherweise. Diesmal hat er mich direkt am zweiten Tag heim gesucht. Vom Surfen hat er mich trotzdem nicht abgehalten. Falls dir der Bali Belly einen Besuch abstattet, dann kann ich dir als Tipp mitgeben, dass Kohletabletten super helfen. Dazu habe ich versucht so viel Kokosnuss Wasser wie möglich zu trinken. Davon gibt es hier ja zum Glück reichlich und dann war es am 4. Tag auch schon wesentlich besser und ich konnte wieder voll durch starten. 

 

 

Und wo wohnt man am besten?

 

 

Ich bin im Rahmen einer Kooperation im Stormrider Surfcamp gelandet. Wer meinen Blog schon länger verfolgt weiß, dass ich zu 100% hinter dem stehe was ich hier schreibe. Ich würde dir das Camp also nicht empfehlen, wenn ich es nicht wirklich schön finden würde. 

 

Mir war bei diesem Trip besonders wichtig, dass ich eine entspannte Zeit habe. Dass ich jeden Tag mindestens 1 - 2 x ins Wasser komme, dass ich die Nacht auch mal zum Tag machen kann wenn ich das möchte, aber vor allem dass ich runter kommen kann und den Alltag mal hinter mir lassen kann. Mir war wichtig, dass ich mich wohl fühle und mich nicht darum kümmern muss, wann ich am besten zu welchem Spot zu welcher Zeit im Wasser bin. Ich habe während meiner „Surferkarriere“ schon in mehreren Surfcamps gewohnt, aber muss wirklich ehrlich sagen, ich habe mich noch nie auf Anhieb so wohl gefühlt wie hier. Ich bin angekommen und anstelle des sonst üblichen Rundgangs hat man mir hier erstmal die Zeit gegeben anzukommen. Anzukommen, meinen Koffer auszupacken und vor allem eine Dusche zu nehmen. Und erst als ich bereit war wurde mir das Camp gezeigt. Das habe ich bisher ehrlich gesagt immer anders erlebt und fand es deshalb um so angenehmer hier. 

 

Je nach Budget verfügt das Camp über den klassischen Dormroom, Standart Doppelzimmer, Deluxe Doppelzimmer und wer richtig schick untergebracht sein will, der kann sich für die Dreamland Suite entscheiden. 

Ich bin im Standart Doppelzimmer untergekommen und muss sagen ich wollte kein anderes haben. Ich finde es perfekt. Das Zimmer hat genug Platz für all meine Surfbretter die mit nach Bali durften, ein mehr als großes, bequemes Bett und mein absolutes Highlight: Eine Outdoor Dusche. 

 

Das Camp hat einen sehr familiären Charakter, was mich persönlich sehr glücklich macht. Man findet jeder Zeit ein offenes Ohr und im Gegenteil zu jedem Standardcamp behandelt man sich hier auf Augenhöhe. Man ist hier freundlich und wirklich sehr herzlich miteinander im Umgang. 

 

 

Jetzt aber zurück zu den Wellen

 

 

Das Stormrider Camp bietet 7 Tage pro Woche Surfguiding. Je nach Wellenlage 1 - 2 x am Tag. Ich habe wie gesagt schon einiges an Guiding erlebt. Hier gehen die Guides mit einem ins Wasser und je nachdem auf welchem Level man surft helfen sie einem aktiv in dem sie dich in die Welle schubsen oder passiv indem sie dir den für dich am best geeigneten Spot zeigen. 

 

Bei meiner ersten Session muss ich gestehen, haben meine Arme noch ganz schön geschlafen. Dazu war mein Brett für die müden Arme ganz schön kurz. Trotzdem hat der Guide alles gegeben und mich am Ende sogar trotz Shortboard mal in die Welle geschubst. Hauptsache ich gehe mit einem positiven Gefühl aus dem Wasser. Beim Surfen geht es nämlich um den Spaß und um die positiven Vibes. Und das wird hier in dem Camp wirklich auch gelebt. 

 

 

Ich habe meine erste Woche hier inzwischen leider schon hinter mich gebracht und habe jetzt noch knapp eine Woche übrig. Und die werde ich nutzen um die positiven Vibes von Bali aufzusaugen und mit zu nehmen. Mit zu nehmen um auch zu Hause an Wellenlosen Tagen glücklich und zufrieden zu sein.

 

Hang Loose!

 

 

 

PS: Ich muss allerdings gestehen, dass es von Bali für mich direkt weiter nach Los Angeles, Kalifornien geht. Aber selbst da werden mir die Erinnerungen an Bali und die Glücksgefühle die ich von da mit nehme weiter helfen um auch im kalten und manchmal sehr rauen Pazifik glücklich zu sein. 

 

PPS: Wenn du mehr über das Storm Rider Surfcamp erfahren möchtest, dann schau doch mal hier vorbei.

 

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Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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