Ocean, Saltwater, Salty - Concepts

August 4, 2018

 

Durch Zufall bin ich vor kurzem auf die junge Marke „Salty Concepts“ aufmerksam geworden. „Salty“ hat sich schon mal gut angehört, deshalb musste ich mir das Ganze natürlich direkt näher anschauen. Und tatsächlich: Salty Concepts ist eine Marke, die von Surfern für Surfer entwickelt wurde. Um genauer zu sein von Anna und Romi aus Köln. Zwei Mädels, die genau wie ich das Salzwasser lieben und Wert auf Nachhaltigkeit legen. Die erste Kollektion der Beiden überzeugt durch schlichte Farben und Designs und verkörpert aber trotzdem direkt das Gefühl des wohl jedem Surfer bekannt ist. Das Gefühl der Sehnsucht nach dem Ozean.

 

 

Ich konnte die Zwei für ein Interview gewinnen. Aber sieh selbst:

 

Stellt euch doch mal kurz vor: Was macht ihr, wer seid ihr, woher kommt ihr?

 

"Wir, das sind Romi und Anna, sind beide leidenschaftliche Surferinnen, die sich bei einer Surfveranstaltung in Köln kennengelernt haben. Anna kommt ursprünglich aus Düsseldorf und Romi aus der Nähe von Bonn, wohnt aber schon seit mehreren Jahren in ihrer Wahlheimat Köln. 

Hauptberuflich arbeitet Anna in einem Autohaus und Romi in einer großen Online-Marketing-Agentur im Herzen von Köln."


 

Ist die Idee zu SaltyConcepts tatsächlich durch die Liebe zum Surfen entstanden oder wie kam es dazu? 

 

"Tatsächlich ja. Eines Abends saßen wir mal wieder gemütlich zusammen und unterhielten uns darüber, dass es heutzutage einfach zu wenig schöne und minimalistische Surfkleidung gibt. Oft findet man nur noch große Logodrucke für viel Geld, die dann noch nicht einmal nachhaltig hergestellt werden. Da kamen wir auf die spontane Idee einfach selbst eine Kollektion zu entwerfen, die nicht nur schöne Designs bietet, sondern auch noch nachhaltig hergestellt wird. Der Name stand auch schon innerhalb eines Tages fest und somit war alles geritzt."


 

Und wie seid ihr auf den Namen gekommen?

 

"Wir saßen bei Romi auf der Couch, tranken Wein und sprachen über einen geeigneten Namen. Wir entschieden uns zum einen für „Salty“, weil wir das Gefühl von salziger Haut lieben und jeden Tag missen, an dem wir nicht am Meer sein können. „Concepts“ steht für Konzepte, Ideen, Kreationen - wir wollten uns nicht nur auf Klamotten festlegen sondern auch frei sein, andere Dinge zu kreieren. Was das alles sein kann, werden wir noch sehen. Wir freuen uns aber diesen neuen Schritt zu gehen und zu sehen, wie sich SaltyConcepts entwickelt."

 

 

Und was ist das Besondere an SaltyConcepts?

 

"Zum einen, dass jedes Kleidungsstück, das wir anbieten nachhaltig produziert wurde. Zum anderen sind unsere Designs alle handgemalt und per Siebdruckverfahren selbst bedruckt. Wichtig ist uns zudem ein guter Kundenservice. Wir gehen auch oft auf spezielle Kundenwünsche ein, denn nichts macht uns glücklicher, als wenn unsere Kunden auch glücklich sind.


 

Ich persönlich finde es immer noch schade, dass große namenhafte Firmen so wenig Wert auf eine faire Produktion und Nachhaltigkeit setzen. Daher finde ich es schön zu sehen, dass kleine Firmen hier Vorreiter sind und zeigen, dass es doch Möglich ist. Wie setzt ihr das Ganze um? 

 

"Da wir ganz klein anfangen und nebenher noch beide Vollzeitjobs haben, beziehen wir unsere Shirts bisher von einem Händler aus Deutschland, der all seine Shirts nachhaltig und fair produziert. Die Shirts gehören alle der Fairwear Foundation an. Das war uns besonders wichtig. 

Unser langfristiges Ziel und Wunsch ist es aber, unsere eigenen Shirts nachhaltig und fair zu produzieren. Hinzukommt, dass wir nur nachhaltige Farben für den Siebdruck nutzen. Auch unsere Verpackung ist komplett nachhaltig und mit Liebe selbst verpackt.

 

 

Und was tut ihr dabei für die Umwelt? 

 

"All unsere Pakete werden plastikfrei verpackt. Vom Paketband bis zum persönlichen Brief. Wir wollen ein Zeichen setzen und hoffen, dass noch viel mehr Firmen den gleichen Weg gehen werden."

 

 

Und jetzt aber nochmal zum Wichtigsten: Unserer gemeinsamen Liebe und der Ursprung eurer Marke. Ihr zwei seid aus Köln in Deutschland. Da sind die Niederlande mit der Nordsee nicht weit entfernt, aber selbst dort herrscht oft Wellenflaute. Wie oft kommt ihr denn tatsächlich ins Wasser? Und hilft euch eure Surfwear dabei das Landlocked Gefühl besser zu bewältigen?

 

"Tatsächlich sind wir beide mindestens 2-3 Mal im Jahr surfen. Anfang des Jahres waren wir in Marokko, Anna verbrachte den Mai in Nicaragua und Romi auf Bali. Die nächsten Surfurlaube für dieses Jahr sind aber schon wieder geplant. Lange halten wir es einfach ohne Wellen nicht aus! Als „Landlocked-Surfer“ findet man uns deshalb auch öfter mal auf der stehenden Welle in Langenfeld.

Außerdem versprüht unsere Surfwear bei uns immer gute Laune und lässt uns von der nächsten tollen Surfsession träumen. Es ist einfach toll, die gemeinsame Leidenschaft Surfen auch in unseren Shirts und Hoodies wiederzufinden."

 

An dieser Stelle sage ich nochmal Danke an Romi und Anna für das spannende Interview. Und wenn ihr mehr von Salty Concepts sehen wollt, dann schaut doch hier vorbei.

 

Hang Loose!  

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

© 2016 - 2019 by FlyingSurf.