8 weeks without surfing…

August 18, 2018

Ich war landlocked und das obwohl ich am Meer war. Ich war landlocked und das obwohl vor meiner Nase die Wellen angerollt kamen. Ich wollte doch einfach nur surfen. Nur eine Welle pro Tag. Eine einzige kleine Welle. Das Gefühl im Wasser zu sein. Das Gefühl im Meer zu sein, das Salz auf meiner Haut zu spüren, das Geräusch der aufprallenden Wellen und dieser Gänsehaut Moment den ich jedes mal verspüre wenn ich mit meinen Füßen auf meinem Surfbrett lande und die Welle entlang gleite. 

 

 

Surfen ist mehr als nur ein Sport. Surfen ist ein Lebensgefühl. Surfen ist ein Lebensinhalt. Surfen ist Glück. Surfen ist mein Lebenselixier. Manchmal muss man etwas erst mal wieder vermissen, bevor man begreift was es einem eigentlich bedeutet. Das Gefühl der unendlichen Freiheit ins offene Meer hinaus zu paddeln mit endlos weitem Blick auf den Horizont. Kann man sich mehr frei fühlen als in solch einem Moment? 

 

Natürlich warten, sobald meine Füße wieder den Sand berühren und ich wieder auf festem Boden stehe, Verpflichtungen auf mich. Das eine hat für mich aber mit dem anderen nichts zu tun. Denn der Moment im Wasser, der gehört ganz mir allein. Manchmal teile ich ihn mit einem Surfer, der auch im Line Up sitzt und mit dem ich ins Gespräch komme. Manchmal auch mit einem Freund oder einer Freundin wenn wir zusammen ins Line Up paddeln. Aber trotzdem ist der Moment wenn ich da auf meinem Surfbrett sitze, eine Welle anrollen sehe, mein Surfbrett drehe, anfange zu paddeln und mich dann hoch drücke um auf meinen Füßen zu landen und dann die Welle zusammen mit meinem Surfbrett entlang fahre, ganz allein’ mir. 

 

Wer einmal die Liebe zum Surfen gefunden hat verliert sie genau aus dem Grund nicht mehr. Man tut etwas für sich. Natürlich tut man das auch in anderen Sportarten, aber meiner Meinung nach nicht so intensiv wie beim Surfen. Denn das Gefühl ist bei keinem anderen Sport so erfüllend.

 

Und genau deshalb war ich so unglaublich glücklich als ich nach 8 Wochen das erste mal wieder in die Wellen gepaddelt und am Ende auf meinen Füßen gelandet bin um eine Welle entlang zu gleiten. Der Moment hätte zudem nicht perfekter sein können. Zu mir haben sich  drei Delfine gesellt, die sich abwechselnd mit mir die Wellen teilten. 

 

Achso, der Grund für meine Abstinenz war eine Verletzung an meinem Handgelenk. Um es dann nicht direkt zu überlasten, habe ich auch nur drei Wellen angepaddelt und meinem Handgelenk danach auch erstmal wieder ein paar Tage Ruhe gegönnt. Jetzt kann ich es aber kaum noch abwarten bis ich das nächste mal im Meer sitze und endlich wieder surfen kann. 

 

Hang Loose!

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MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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