A layover in San Francisco

September 22, 2019

 

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Einblick in ein Layover. Diesmal schickte mich mein Dienstplan nach San Francisco, Kalifornien. Der Flug war mit 10 Stunden und 45 Minuten berechnet. Ganz schön lange. Da ich in Kalifornien inzwischen irgendwie zu Hause bin, freue ich mich immer wenn ich auch beruflich an die Westküste fliegen darf. Inzwischen war ich das 8. mal in San Francisco. Gar nicht so oft, dafür dass ich inzwischen knapp 5 Jahre fliege.  Trotzdem waren 8 Layover genug, um eine gewisse Routinen zu haben und alle klassischen Touristenpunkte abgearbeitet zu haben, so dass ich die Stadt und die Umgebung darum herum nicht mehr als klassischer Tourist wahr nehmen kann. Jetzt aber erstmal zurück zu dem Layover:

Der Flug verging diesmal, dank wirklich toller Kollegen, wirklich sehr schnell. So waren wir gegen 14:30 Uhr Ortszeit dann auch schon im Hotel. Dennoch spürte mein Körper die Flugdauer und den langen Arbeitstag dann doch ganz schön. Ich habe mir es im Lauf der Jahre allerdings so angewöhnt, nach dem Flug vor Ort noch etwas raus zu gehen um nach der langen Zeit in der Klimaanlage noch etwas frische Luft zu atmen. Um gegen den inneren Rhythmus anzukämpfen heißt das für mich allerdings, kaum im Hotelzimmer angekommen wird in Windeseile geduscht und dann bin ich meistens auch schon 20- 30 Min nach Ankunft schon wieder raus aus dem Hotelzimmer. In diesem Layover kam mich mein Freund aus LA besuchen. Da er aber erst am Abend in San Francisco ankam, hatte ich den Ankunftstag ganz für mich. Da ich schon den ganzen Flug über Lust auf ein gutes Eis hatte und sowieso noch etwas raus wollte, entschied ich mich zu meinem Lieblings Eisladen „Salt and Straw“ zu laufen. Da wir uns für den nächsten Tag ein Auto gemietet hatten um zu den „Alamere Falls“ zu fahren besorgte ich uns im Anschluss noch ein bisschen Proviant im Supermarkt. Danach haben mich meine Füße dann allerdings kaum noch getragen und ich bin mit dem Taxi zurück ins Hotel gefahren. Dort hat das Bett dann auch quasi schon nach nach mir gerufen. Meistens liege ich an der Westküste dann auch schon gegen 19 / 20 Uhr im Bett und schlafe. So auch dieses mal.

 

Am nächsten Tag ging es dann früh los. Wir haben direkt um 7 Uhr das Auto abgeholt. Die Alamere Falls liegen ca. eine Stunde nördlich von San Francisco. Das mag ich im Übrigen am meisten an San Francisco: Man ist innerhalb von wirklich kurzer Zeit, egal ob nach Norden oder Süden in atemberaubender Natur. So schön die Stadt auch ist, um so mehr freue ich mich wenn ich aus der Stadt raus in die Natur komme. 

 

 

Der Hike zu den Falls war doch weiter als ursprünglich gedacht. So sind wir am Ende knapp 19 km gelaufen. Ich muss allerdings sagen, dass es wirklich jeden Kilometer wert war. Das besondere an den Alamere Falls ist nämlich, dass die Wasserfälle direkt ins Meer laufen. Das hatte ich bisher so noch nirgendwo auf der Welt gesehen. Der Weg bis runter zum Strand war zwar definitiv sehr holprig und sehr steinig und doch eher etwas für Abenteurer, aber mit ein bisschen Grundfitness auf jeden Fall machbar. 

 

Da wir so früh los gefahren waren, hatten wir das Glück, dass außer uns noch nicht viele andere Menschen unterwegs waren. So konnten wir unser Picknick am Strand direkt neben den Wasserfällen dann fast alleine genießen. Auf dem Rückweg zum Auto haben wir einen See entdeckt in dem wir dann noch spontan schwimmen waren. 

 

 

Danach ging es zurück zum Auto. Am Auto angekommen haben unsere Mägen dann schon wieder ganz schön geknurrt. Deshalb haben wir uns entschieden noch in einem meiner Lieblingsrestaurants in der Bay Area von San Francisco essen zu gehen. Das Restaurant heißt „The Fish“ und liegt mitten im Hafen von Sausalito. Ich muss zugeben, gerade als Europäer sind die Preise doch nicht ganz günstig, allerdings gibt es dort meiner Meinung nach den besten und frischesten Fisch in der Gegend. Zudem kann man ganz locker und ungezwungen draußen auf Holzbänken sitzen und die letzten Strahlen der Abendsonne genießen. 

 

Danach haben wir uns auf den Weg zurück ins Hotel gemacht und sind nur noch ins Bett gefallen. 

Ein weiteres Highlight von San Francisco ist für mich das Yoga Studio „Yoga Flow SF“. So kam es bisher noch kein einziges mal vor, dass ich ein Layover in San Francisco hatte und nicht zum Yoga gegangen bin. Deshalb dann auch am nächsten Morgen. Durch den Jetlag war ich so früh wach, dass wir direkt in die 7 Uhr Stunde gegangen sind. Danach gab es dann noch ein leckeres Frühstück auf die Hand und dann ging es auch schon zurück ins Hotel, denn somit war das Layover auch schon wieder vorbei. Für meinen Freund ging es dann zurück nach Los Angeles und für mich 10 Stunden und 15 Minuten durch die Nacht zurück nach Frankfurt. 

 

Zwei Nächte Aufenthalt erscheinen einen erstmal nicht viel, aber jedes mal wenn ich nach einem Layover nochmal darüber nachdenke, was ich alles erlebt habe, ist es am Ende doch ganz schön viel Zeit. 

 

Hang Loose!

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

© 2016 - 2019 by FlyingSurf.