A layover in Seoul, South Korea.

May 12, 2018

5 Tage Seoul. 5 Tage in Süd Korea. 5 Tage in Asien. 

Ganz schön viel dafür, dass ich, vorausgesetzt es gibt keine Wellen, eher der Westflieger bin. 

Für ein paar gute Wellen nehme ich natürlich auch mal die östliche Richtung in Kauf. 

 

 

So jetzt aber zurück zu Seoul:

 

Zufälligerweise war ein ehemaliger Schulfreund auf dem Flug mit dabei. Dazu haben wir vor Ort einen Münchener Kollegen getroffen. Man sagt uns Fliegern ja immer nach wir seien mehr wie eine große Familie. Und ich muss sagen, in dem Fall waren wir sogar Freunde. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß mit meinen zwei Jungs und obwohl wir uns zuvor noch nie persönlich getroffen haben, war zwischen uns drei direkt eine Harmonie vorhanden. Ich weiß nicht ob das an der besonderen Mentalität von uns Fliegern liegt oder einfach an der Sympathie zwischen uns. Die letzten Wochen waren bei mir ziemlich stressig. Dazu vielleicht irgendwann mal später mehr. Aber das Layover war da ein schöner Ausgleich und hat mich den Alltagsstress zu Hause auf jeden Fall vergessen lassen. 

 

Am ersten freien Tag ging es ab in luftige Höhe. Nicht etwa mittels Flieger, sondern diesmal zu Fuß. Wir haben den Bukhansan Mountain bestiegen. Und in dem Fall ist bestiegen auf jeden Fall das richte Wort. Ich bin wirklich sportlich, aber der Aufstieg war doch anstrengend. Mittelschwere Wanderung stand in der Beschreibung. Mittelschwer also. Dafür habe ich ganz schön geschwitzt. Aber der Ausblick, sobald man oben angekommen war, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für die gesamte Wanderung haben wir übrigens knapp 4-5 Stunden gebraucht.  

 

 

Am Abend haben wir uns dann noch von dem für Seoul typischen Beauty Wahnsinn beeindrucken lassen. Ich glaube nirgendwo in der Welt wird das Thema Schönheit größer geschrieben als in Südkorea. 

 

An Tag 3 stand dann das obligatorische Kulturprogramm auf der Liste. So haben wir uns erst den Kaiserpalast angeschaut und uns danach noch von dem Leben im Bukchon Hanoi Village treiben lassen. Dort hat es mir persönlich übrigens am Besten gefallen. Ich mag den Kontrast zwischen der Moderene und dem Traditionellen. Zudem gibt es hier einiges an Handwerkskunst zu bestaunen. Wer ganz verrückt ist, kann sich übrigens einen Spaß daraus machen und sich eine traditionelle Tracht ausleihen und das Viertel dann in seinem neuen Kleid erkunden. Einer meiner zwei Jungs wollte mich da ja tatsächlich rein stecken, aber ich bin dem ein Glück erfolgreich entkommen. 

 

 

An Tag 4 haben wir uns einen relativ entspannten Tag gemacht. Am Morgen mussten wir uns leider von einem Mitglied unserer Bande verabschieden. Denn für ihn ging es einen Tag vor uns schon zurück nach München. Im Anschluss haben wir, als das Überbleibsel unserer Dreierbande dann noch dem berühmten Street Art Viertel einen Besuch abgestattet. 

 

An Tag 5 ging es dann auch für uns Frankfurter zurück in die Heimat. 

 

Auch wenn ich zumindest fürs Layover kein Asienfan bin, weil ich danach zu Hause meistens mindestens 5 Tage vom Jetlag geplagt bin und auch nicht zu großer Fan von dem asiatischen Essen bin, hatte ich in Seoul wirklich Spaß. 

 

Das ist übrigens das was ich an meinem Beruf so sehr mag. Jedes Layover ist in sich vollkommen unterschiedlich. Manchmal verbringe ich 3 Tage komplett für mich alleine, ein anderes mal bin ich jeden Tag mit tollen und vollkommen unterschiedlichen Kollegen unterwegs. Wir alle sind total unterschiedlich und doch teilen wir die selbe Leidenschaft. Die Leidenschaft um die Welt zu reisen. Die Leidenschaft neue Kulturen kennen zu lernen. Die Leidenschaft zum fliegen und manchmal sogar die Leidenschaft die ein oder andere Welle am anderen Ende der Welt zu surfen. 

 

Hang Loose! 

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Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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