Found another paradise in Sri Lanka

March 2, 2019

Inzwischen bin ich über eine Woche hier in Sri Lanka. Genauer genommen im Süden von Sri Lanka. Ich wohne in Polhena. Das liegt 3 Stunden südlich von Colombo und ca. 30 Minuten südwestlich von Weligama.

 

 

Ich habe davor viel über Sri Lanka gelesen, aber wusste ehrlich gesagt weder was ich erwarten, noch was ich mir vorstellen soll. Viele haben berichtet, dass Sri Lanka ein Indien Light oder das schönere Indien sei. Ich kann dir nun aus Erfahrung berichten, dass Sri Lanka definitiv eine Reise wert ist. Ich werde auf jeden Fall irgendwann wiederkommen! Aber jetzt mal ein paar mehr Infos über meinen Trip nach Sri Lanka!

Unterkunft

 

 

Im Rahmen einer Kooperation durfte ich im Drivethru Camp in Polhena wohnen. Ich bin dieses mal mit einer guten Freundin gereist. Wir haben uns ein Bett in einem Double Bed Dorm geteilt. Das Camp bietet aber nicht nur die Double Bed Dorms an, sondern ist auch super wenn du alleine reist oder dir dein Bett einfach nicht teilen willst. Dann bist du wahrscheinlich perfekt im Single Bed Dort aufgehoben. 

 

Das Camp an sich ist super modern und lädt direkt zum wohlfühlen ein. Im Erdgeschoss gibt es einen schönen Gemeinschaftsbereich mit Pool und Hängematten. Im Obergeschoss sind die Schlafräume untergebracht. Jedes Zimmer verfügt über ein angrenzendes Badezimmer so dass man sich das Bad mit maximal drei anderen Personen teilen muss, was gerade bei einer frühen Surfsession von Vorteil ist. 

 

Mit dem Drivethru Camp buchst du quasi das Rundum Sorglos Paket! Das Camp bietet 7 x die Woche Frühstück und 7 x pro Woche Lunch an. Dazu wirst du 5 x pro Woche mit Abendessen versorgt. Ich persönlich achte sehr auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und bin was das Essen angeht ehrlich gesagt immer sehr kritisch. Hier wurde allerdings sehr positiv überrascht. Ich hatte bisher keinen einzigen Tag das Gefühl unausgewogen oder schlecht zu essen. Ganz im Gegenteil. Es gibt immer ausreichend Obst und Gemüse! Dazu wurden wir am Anfang auf Unverträglichkeiten oder Allergien gefragt. Meine Freundin zum Beispiel ist leider glutenintolerant und wird hier trotzdem bestens verpflegt.

 

Allgemein geben die Mitarbeiter sich hier wirklich sehr viel Mühe den Gästen den Urlaub so schön wie nur möglich zu machen. 

Surf

 

Das Surfcamp bietet 5 mal die Woche je nach Level den klassischen Anfängersurfkurs oder Surfguiding an. Inzwischen habe ich einige Tage an Surfguiding hinter mir. Ich persönlich würde für mein Level aber sagen, dass es sich eher um eine Art Coaching handelt. So gut wie hier wurde ich ehrlich gesagt noch in keinem Surfkurs oder Guiding betreut Ich bin vollkommen überzeugt, dass mich die Tipps, die ich bisher bekommen habe, auf jeden Fall weiter bringen werden. Das Team ist auf jeden Fall super und man merkt nicht nur, dass die Jungs und Mädels sich untereinander verstehen, sondern auch, dass sie fürs Surfen leben und das gerne mit ihren Gästen teilen wollen. 

 

Photocredit: Cilia Hoogmartens 

 

Aber zurück zum Coaching. Das Surfcoaching kannst du dir in etwa so vorstellen:

 

Bevor es ins Wasser ging, hat sich der Surflehrer mit mir zusammen gesetzt und mich genau befragt, wie lange, wie oft und auf welchem Level ich surfe. Nicht nur das, sondern er wollte auch wissen an was ich arbeiten will und was meine Ziele für diesen Surftrip sind. So bin ich ehrlich gesagt noch nie in ein Surfcamp gestartet und ich hatte deshalb schon direkt am ersten Tag volles Vertrauen in die Surflehrer. 

 

Die ersten Tage sind wir zu einem entspannten Beachbreak hier in der Nähe vom Camp gefahren. Ich persönlich habe seit einiger Zeit doch wieder vermehrt Respekt vor größeren Wellen und auch an dem Morgen kamen doch ein paar gute Sets rein. Anstelle mich dazu zu bringen die großen Sets anzupaddeln oder mich am Ende einfach alleine zu lassen, hat der Lehrer mich ermutigt mich erstmal an den kleineren Wellen auszuprobieren. Vor allem der erste Tag bestand für den Surflehrer aber hauptsächlich daraus, zu erkennen auf welchem Level wir tatsächlich surfen. Wir waren eine kleine Gruppe von nur vier Leuten. Nach einer meiner ersten Welle habe ich dann direkt Feedback und eine kleine Aufgabe bekommen die ich in den nächsten Welle dann schon direkt versuchen konnte umzusetzen. 

 

Die darauf folgenden Tage sind wir dann zum ersten mal Riff gesurft. Auch wenn ich inzwischen ziemlich regelmäßig ins Wasser komme und in meinen Surfjahren auch schon etwas Rifferfahrung sammeln konnte, macht es mich doch immer noch ein wenig nervös einen neuen Reefbreak zu surfen. Ganz ehrlich? Ich habe mich noch nie so gut aufgehoben gefühlt wie hier. Bevor wir zum ersten mal ins Wasser sind, gab es am Abend vorher schon mal eine kurze Theoriestunde wo uns kurz der Spot an sich, die Besonderheiten, aber vor allem an was wir arbeiten sollen erklärt wurden. 

 

Am Morgen danach ging es dann zum besagten Riff. Der Lehrer hat uns keine Sekunde aus den Augen gelassen, was ich als echt angenehm empfand. Dadurch habe ich mich auch an einem unbekannten Spot sicher gefühlt. Im Spot an sich saß er immer neben einem von uns und hat uns entweder geholfen uns richtig zu positionieren oder uns Tipps zur Welle gegeben. Hier ging es aber nicht darum, wer am Ende des Tages der beste Surfer ist oder die meisten Wellen hatte, sondern darum, dass jeder für sich das Beste raus holt und glücklich aus dem Wasser geht.

 

So habe ich zum Beispiel bei größeren Wellen immer noch eine Blockade im Kopf. Dadurch, dass der Lehrer mich aber am Bachbreak schon surfen sah, wusste er, was ich kann und auf welchem Level ich bin und dass ich die Welle auf jeden Fall surfen kann. Also hat er mich förmlich in die Welle gelotst und hat mich richtig positioniert. Mit Worten versteht sich, nicht mit Taten wie ich das leider auch schon erlebt habe. Ich wäre an dem Tag wahrscheinlich ohne eine Welle aus dem Wasser gegangen, weil die Welle ziemlich steil und schnell aussah. Dadurch, dass ich aber Vertrauen zu dem Surflehrer hatte, habe ich mich in die Welle guiden lassen und dadurch gemerkt, dass die Welle halb so schlimm war und ich sogar richtig Spaß an dem Spot haben konnte. 

 

In den Tagen danach ging dann das eigentliche Coaching los. Ganz schön anstrengend, aber definitiv ziemlich effektiv. Jeder von uns hat eine Aufgabe bekommen, an der er arbeiten sollte. Der Surfcoach stand am Strand, hat das ganze Spektakel gefilmt und jedem von uns jeweils nach ein paar Wellen direkt Feedback gegeben. So war ich zwar wirklich permanent am raus und rein paddeln, konnte aber meine Fehler direkt versuchen zu korrigieren. Ich habe für mich schon nach den ersten paar Wellen gemerkt, dass mich das Feedback unglaublich weiter bringt. 

 

Ich werde dir auf jeden Fall nach meiner Abreise nochmal ein Update zu meinem Surfprozess geben, kann dir aber jetzt schon sagen, dass das hier das bisher mit Abstand beste Surfcoaching ist das ich bisher bekommen habe. Hier kommt man auch als fortgeschrittener oder advanced Surfer auf seine Kosten und kann sich verbessern. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen an einem Fortschritt hindern, die man aber selbst nicht erkennen kann.

 

Das Camp hat zusätzlich zu dem Guiding übrigens auch immer einen Surffotografen dabei, der Bilder und bei manchen Sessions sogar Videos für eine anschließende Videoanalyse aufnimmt. 

 

Zum Spot fährt man in Sri Lanka übrigens mit dem Tuk Tuk. Für die Surflessons organisiert dir das Camp das Tuk Tuk. Nach dem Kurs kannst du noch zu zwei zusätzlichen Surfsessions fahren. Dafür gibt man kurz Bescheid wann und wohin man möchte und dann wartet das Tuk Tuk auf dich. Wenn ich da an meinen Philippinen Trip zurückdenke wo wir erstmal stundenlang mit dem Crossbike zum Spot mussten, ist das hier wirklich der reinste Luxus. Rein ins Tuk Tuk, Surfbrett aufs Dach und los gehts. Die Kosten für die Surf Tuk Tuks übernimmt im übrigen das Camp. 

Und was tun wenn es mal keine Wellen gibt?

 

 

Ich habe es in meiner Zeit hier bisher zum Glück noch nicht erlebt, dass die Wellen so schlecht waren, dass man nicht surfen konnte, aber selbst für diesen Fall ist das Camp vorbereitet. Jedes der Teammember im Camp lebt inzwischen seit ein paar Jahren in Sri Lanka oder war mindestens schon mal für eine längere Saison hier. Was ich damit sagen möchte, die Mädels und Jungs kennen das Land und haben immer eine Idee für einen Ausflug oder die nächste Attraktion bereit. Dazu bietet das Camp fünf mal die Woche Yoga auf der Yogaterrasse in Polhena an. Das Camp hat Yogamatten, das obligatorische Balanceboard und sogar mehrere Black Rolls. Daran kann man sich jeder Zeit bedienen und seine eigene kleine Stretching oder Workoutsession absolvieren. 

 

Ich fühle mich im Camp auf jeden Fall sehr wohl und weiß jetzt schon, dass ich auf jeden Fall wieder kommen werde! Gerade durch meinen Beruf und die Tatsache, dass ich oft nur kurze Zeit an einem Ort bin, ist es mir immer besonders wichtig, dass ich im Urlaub schön untergebracht bin, mich aber vor allem wohl fühle. Das ist hier auf jeden Fall der Fall. 

 

An dieser Stelle auch nochmal vielen lieben Dank an das Drivethru Camp in Polhena für die tolle Zusammenarbeit. 

 

Wenn du mehr über das Camp erfahren willst, dann schaue doch einfach mal hier vorbei!

 

Hang Loose!

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

© 2016 - 2019 by FlyingSurf.