10 Travel Tips

February 23, 2019

Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du, dass ich ziemlich viel unterwegs bin. Egal ob privat oder beruflich. Das Flugzeug ist inzwischen ein Wohnzimmer ähnlicher Platz für mich geworden. Ich fliege inzwischen seit knapp 4,5 Jahren als Flugbegleiterin um die Welt. Dazu kommen diverse private Reisen wie seit 4 Jahren mindestens 2 - 5 x im Jahr zu der nächsten Welle und seit knapp 2 Jahren mindestens

1 x im Monat zu meinem Freund nach Los Angeles. 

Was ich eigentlich damit sagen will, ich habe inzwischen eine ganz gute Routine für mich gefunden um alles von 5 - 30 Stunden im Flieger mehr oder weniger unbeschadet zu überstehen. Deshalb hier ein paar meiner Routinen für dich als Tipp:

 

 Tipp Nr. 1 - Verpflegung

 

Ich habe immer mein eigenes Essen dabei. Ob ich dann noch etwas im Flugzeug esse, entscheide ich dann nach Lust und Laune. Das Flugzeugessen hat sich zwar inzwischen deutlich verbessert, aber mein eigenes Essen schmeckt mir ehrlich gesagt trotzdem immer noch besser und vor allem bekommt es mir besser. Je nachdem wohin es geht, koche ich mir am Vortag vor. Da gibts es meistens irgendwas, das es problemlos durch die Security schafft, wie zum Beispiel eine Quinoa Bowl mit Gemüse wie Fenchel, Süßkartoffel oder was mir ansonsten gerade so in die Hände fällt. Bei der Essenauswahl achte ich darauf, dass ich auf Dinge verzichte, die an Bord blähen könnten. Das macht das Reisen schon mal von vornherein wesentlich angenehmer. Dazu habe ich meistens ein oder zwei Proteinriegel dabei, dann noch etwas zu knabbern, wie Reiswaffeln, Nüsse oder Salzstangen und als die obligatorische Ration Obst habe ich meistens Quetschies aus der Babyabteilung dabei. Eine Packung hat genau 100 ml und ist damit auch als Flüssigkeit erlaubt und wenn ich davon 1 oder zwei dabei habe, geht das auch problemlos mit meinen anderen Flüssigkeiten auf. Ansonsten finde ich Cocktailtomaten auch noch super um an Bord etwas gesundes zu snacken. 

 

Ich erlebe es ehrlich gesagt immer wieder, dass die meisten Leute ohne Proviant verreisen, was mir ehrlich gesagt absolut unverständlich ist. Vielleicht ist mein Hungergefühl aber auch einfach größer als das anderer Menschen. Ohne Proviant würde ich jedenfalls niemals in einen Flieger steigen. 

 

 

Tipp Nr. 2 - Stay hydrated

 

Ich habe immer meine wiederbenutzbare Flasche dabei. Die Flasche fasst knapp 1 Liter. Und je nachdem lasse ich mir die Flasche mit stillem Wasser oder Tee auffüllen. 

Die Luft im Flugzeug ist so trocken, dass es ganz wichtig ist dem Körper ausreichend Flüssigkeit zu geben. So versuche ich auf einem 11 Stunden Flug mindestens 2 Liter Wasser zu trinken. Durch die Flüssigkeit kann der Körper einfach besser mit der trockenen Luft und den generellen Flugstrapazen umgehen. Die meisten Airlines bieten Alkohol an. Ich selbst trinke auch privat nicht viel Alkohol, von daher fällt es mir nicht schwer, wenn ich privat fliege an Bord auf Alkohol zu verzichten. Beruflich steht das sowieso außer Frage, aber das versteht sich von selbst. Ein Glas Alkohol, sei es ein Glas Wein, der beliebte Gin Tonic oder ein Bier multipliziert sich in der Luft mit 2. Das bedeutet, wenn du zwei Gläser Wein in einem Flugzeug trinkst, wäre das als würdest du am Boden 4 Gläser Wein trinken. Da könnte man mich ehrlich gesagt für die nächsten zwei Tage abschreiben. Stay hydrated bedeutet für mich also nicht nur ausreichend Wasser zu mir zu nehmen, sondern auch auf Alkohol zu verzichten. 

 

 

Tipp Nr. 3 - Take Care of Yourself

 

Wenn ich mich egal wo auf der Welt ins Bett lege, gehe ich zuvor ins Bad und putze mir die Zähne. Daneben creme ich mir vor dem Schlafengehen auch noch die Hände ein und ziehe mir meinen Schlafanzug an. Ich versuche solche Routinen auch während dem Reisen mitzunehmen. Natürlich greife ich im Flieger nicht zu meinem Schlafanzug, aber ich putze mir bevor ich versuche zu Schlafen die Zähne und creme mir die Hände ein. Daneben habe ich immer ein bequemes Outfit wie eine Yoga Loggins und einen gemütlichen Pulli in meinem Handgepäck. Das ziehe ich dann an Bord an. Für mich sind solche alltäglichen Routinen beim Reisen ganz wichtig. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein Körper dadurch besser abschalten und sich entspannen kann. Dazu gehörten übrigens auch Socken im Handgepäck. Für mich gibt es nichts schlimmeres als kalte Füße zu haben und im Flieger zieht es meisten sowieso an allen Ecken, da ist man besser vorbereitet. 

 

 

Tipp Nr. 4 - Der Notfallplan

 

Ich habe es in meiner Reisekarriere ein Glück erst zwei mal erlebt, dass das Entertainment System an Bord nicht funktioniert hat. Aber wenn, dann ist man ganz schön aufgeschmissen den 10 Stunden Flug ohne Langweile zu überstehen. So habe ich immer ein Buch im Handgepäck und dazu gute Musik und mindestens ein Hörbuch auf meinem Handy. 

 

 

Tipp Nr. 5 - Travel Pharmacy

 

Mit ins Reisegepäck gehört für mich sowieso immer eine Reiseapotheke. Allerdings solltest du die wichtigsten Dinge nicht im aufgegebenen Gepäck haben, sondern auch griffbereit im Handgepäck. In meinem Handgepäck habe ich deshalb immer, Nasenspray, Nasencreme, Augentropfen und Ibuprofen. Das Nasenspray kann gerade durch den Druckunterschied zu Start und Landung relevant sein. Die Nasencreme und die Augentropfen benutze ich grundsätzlich auf jedem Flug vorbeugend um meine Nase und meine Augen vor dem Austrocknen zu schützen. Dass Schmerzmittel für den Notfall in jedes Handgepäck gehört, steht für mich außer Frage.

 

 

Tipp Nr. 6 - Zeit einplanen

 

Meine Devise ist es, schon vor dem Flug entspannt zu sein. Das bedeutet für mich ich plane mir genug Zeit zur Anreise an den Flughafen, für den Check in und die Sicherheitskontrolle ein. Gerade auf meinem Flug nach Sri Lanka stand vor mir eine Frau in der Sicherheitskontrolle die fast einen Nervenzusammenbruch bekommen hatte, weil ihr Flieger in 30 Minuten Abflug hatte. Klar kann immer mal was passieren, dass ein Zug ausfällt, besonders viel am Check In los ist oder die Schlange an der Security unerwartet lang ist. Ich versuche deshalb immer mindestens 2,5 Stunden früher am Flughafen zu sein. Meistens läuft es dann auf 1,5 bis 2 Stunden früher raus. So muss ich im besten Fall natürlich noch etwas auf meinen Flug warten, das ist mir persönlich aber lieber als den Flug zu verpassen. 

 

 

Tipp Nr. 7 - Schlaf ist wichtig!

 

Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die sich leider sehr schwer tun im Flieger irgendwie Schlaf zu finden. Deshalb tue ich im Vorfeld alles notwendige um es meinem Körper so einfach wie möglich zu machen einzuschlafen. So habe ich immer ein bequemes Nackenkissen dabei. Damit habe ich es einfach bequemer als nur mit dem Kissen, das einem im Flieger zur Verfügung gestellt wird. Dazu verreise ich nie ohne Ohrstöpsel und ohne Schlafmaske. Immer im Gepäck habe ich dazu einen Schal, der sich problemlos auch als Decke benutzen lässt. So kann ich mich einkuscheln und bin gegen störende Geräusche oder störende Lichtquellen gewappnet. 

 

 

Tipp Nr. 8 - Alles Notwendige beisammen

 

Ich habe mir angewöhnt mir nachdem ich durch die Security bin alles Notwendige in eine kleine Tasche zusammen zu packen. So muss ich im Flieger nicht ständig an mein Handgepäck und habe Dinge wie, Ladekabel, Handy, Ohrstöpsel, etc. schnell griffbereit. 

 

 

Tipp Nr. 9 - Auch mal aufstehen

 

Natürlich bietet ein Flugzeug begrenzte Möglichkeiten, trotzdem sollte man versuchen sich hin und wieder mal die Beine zu betreten. Bei mir erledigt sich das durch meine Flüssigkeitsaufnahme und die damit verbundenen Toilettengänge meistens von allein. Da habe ich aber auch schon die wildesten Dinge gesehen. Mit die Beine vertreten meine aber nicht, dass du dein Sportprogramm in die Bordküche verlegen sollst, sondern nur ,dass du hin und wieder mal von deinem Sitzplatz aufstehst um den Kreislauf wieder in Schwung zu bekommen und deinem Körper mal etwas Bewegung zu geben.

 

 

Tipp Nr. 10 - Frische Luft

 

Mein allerletzter Tipp ist natürlich nicht immer umsetzbar, aber ich versuche an einem Flugtag immer so viel frische Luft wie möglich zu bekommen. Entweder ich habe vor dem Flug noch die Zeit etwas raus zu gehen und frische Luft zu schnappen. Meistens gehe ich dann spazieren oder wenn mir danach ist auch mal joggen. Bei zweitem sollte man es aber nicht übertreiben, da der Flug grundsätzlich schon eine ziemlich hohe Anstrengung für den Körper dar stellt. Wenn ich vor dem Flug nicht mehr die Möglichkeit habe, weil der Flug zu früh am Morgen liegt, dann gehe ich nach dem Flug nochmal vor die Tür. Natürlich nicht immer einfach, gerade wenn man eigentlich müde oder Jetlag geplagt ist, aber dein Körper wird es dir danken. 

 

 

Ich hoffe meine Tipps werden dir bei deiner nächsten Flugreise etwas helfen. Vielleicht wusstest du so manches schon, aber vielleicht war auch noch das ein oder andere Nützliche für dich dabei!

 

Ich wünsche dir auf jeden Fall schon mal einen guten Flug!

 

 

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MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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