#NoPlasticOctober Week 1

October 12, 2019

Ich habe am 1. Oktober die Challenge #NoPlasticOctober gestartet. Bei der Challenge geht es darum einen ganzen Monat so gut es geht auf Single Use Plastik zu verzichten. Ich habe meinen Plastikverbrauch schon vor einer ganzen Weile umgestellt, allerdings doch immer noch einige Ausnahmen gemacht. Gerade im Layover war Plastik für mich oft unvermeidlich. Deshalb ist die Challenge auch für mich eine Herausforderung!

 

Erstmal möchte ich vorne weg aber erwähnen, dass es mir wirklich Ernst ist mit dem Thema. Ich habe die Challenge nicht aus Spaß gestartet, sondern aus dem Grund vielleicht etwas mehr Bewusstsein für das Thema schaffen zu können. Die Mengen an Plastik die jährlich im Meer landen haben nämlich inzwischen ein wirklich unvorstellbares Ausmaß angenommen und wenn wir Menschen nicht endlich die Reisleine ziehen dann wird es die Erde wie wir sie kennen so bald nicht mehr geben!

 

Nun aber zur ersten Woche der #NoPlastikOctober Challenge. Was fiel mir leicht? Musste ich auf Dinge verzichten? War es eine Umstellung?

 

 

Die ersten Tage der Challenge war ich zu Hause in Frankfurt. Das heisst ich konnte in meiner gewohnten Umgebung, in meinen gewohnten Supermärkten einkaufen. Das ist mir ehrlich gesagt nicht all zu schwer gefallen. Ich ernähre mich sowieso hauptsächlich von Obst und Gemüse und das bekommt man alles ohne Probleme unverpackt. Zwar musste ich hin und wieder zu Alternativen greifen wie zum Beispiel anstelle des Brokkolis dann zur Zucchini weil der Brokkoli leider in Plastik verpackt war, aber das war für mich ehrlich gesagt keine große Überwindung. 

 

Allerdings greife ich zwischendurch doch mal gerne zu etwas Süßem und bin einem Mandel Riegel aus der Drogerie total verfallen. Der ist jedoch in Plastik verpackt und kam deshalb nicht mehr in Frage. Hierfür habe ich dann im Biomarkt eine gute Alternative gefunden. Nämlich einen veganen Schokoriegel, der auf den ersten Anblick aussah als wäre er doch in Plastik verpackt, beim näheren Hinsehen habe ich dann aber herausgefunden, dass die Firma tatsächlich auf einen biologisch abbaubaren Rohstoff zurück gegriffen hat. So kann das vermeintliche Plastik dann  tatsächlich sogar auf dem Komposthaufen landen. 

 

In meinem gewohnten Umfeld war es also ehrlich gesagt sogar ziemlich einfach auf Plastik zu verzichten. Zumindest was den Kauf von Lebensmitteln angeht. 

 

Anders war das dann allerdings als ich zum ersten mal ins Layover geschickt wurde. Genau genommen nach Detroit, USA. Beim Besuch im Supermarkt war ich wirklich kurz der festen Überzeugung entweder die Challenge zu brechen oder hungrig ins Bett gehen zu müssen. Es hat sich aber am Ende doch erwiesen, dass sich meine Hartnäckigkeit ausgezahlt hat. So konnte ich am Ende auch in Detroit plastikfrei einkaufen. 

 

Viele von euch haben mich gefragt wie ich es mit dem Thema Milch mache, deshalb hier nochmal ganz kurz meinen Tipp zu dem Thema. 

Ich persönlich trinke keine Milch mehr, auch nicht im Müsli oder Tee. Ich vertrage es nicht und dazu kommt dass das Thema "Milchproduktion" leider mindestens genauso schlimm ist wie die Plastikvermüllung.

 

Meiner Meinung braucht man aber auch gar keine Milch, weil es inzwischen super Ersatzprodukte gibt, bzw. man sich eine gesunde Alternative auch ganz einfach selbst herstellen kann.

Deshalb hier mein Rezept zur Mandelmilch

 

Du brauchst: 

 

- 200 Gramm Mandeln (die kaufe ich im Unverpacktladen)

- 1,5 Liter Wasser

- 2-3 Datteln (optional)

 

- Mixer

- Nusstuch

- Glasflasche

 

 

Wie funktioniert es?

 

Die Mandeln musst du vorher mindestens 6 Stunden einweichen. Ich mache das einfach immer über Nacht, dann sind sie auf jeden Fall schön weich geworden. 

Und dann geht es ehrlich gesagt ganz schnell: Mandeln kurz abwaschen und in den Mixer, dann das Wasser dazu und wer die Mandelmilch etwas süßer mag, wirft noch 2-3 entsteinte Datteln dazu. Im Winter füge ich mir zudem noch etwas Zimt und Vanille hinzu. Aber das ist je nach Belieben. Dann mind. 1-2 Minuten durchmixen. 

Danach gießt du das Ganze durchs Nusstuch und fertig ist die Milch!

 

Die Mandeln kannst du übrigens ganz einfach mit allen anderen Nüssen ersetzen. Magst du Hafermilch lieber, funktioniert das genau so, nur das Einweichen entfällt. Die Haferflocken kommen in trockenem Zustand direkt in den Mixer. 

Fazit zur ersten Woche

 

Ich musste zwar hin und wieder auf andere Lebensmittel zurückgreifen, habe mich aber im Großen und Ganzen wirklich nicht durch die Challenge eingeschränkt gefühlt. Es fiel mir also relativ leicht plastikfrei einzukaufen. Ich habe in der ersten Woche bisher noch nicht das Gefühl gehabt auf Dinge verzichten zu müssen. Klar musste ich mal auf ein anderes Gemüse zurück greifen, das sehe ich aber mehr als Abwechslung als als Verzicht an.

 

In der ersten Woche waren meine Einkäufe aber auch eigentlich nur von Lebensmitteln geprägt und die findet man wirklich ohne große Bemühungen plastikfrei. Ich kann jetzt schon mal vor weg nehmen, dass es in der zweiten Woche spannender wird. 

 

Schreib' mir gerne mal ob du bei der Challenge dabei bist und wie deine Erfahrungen bisher so sind!

 

Hang Loose!

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