Be selfdependent!

Drei Jahre lang habe ich ein Leben gelebt, das anderen oft wie ein Traum vor kam. Mir selbst ging das ehrlich gesagt manchmal so. Ein Traum, der zwischen zwei Welten statt fand. Der Traum am Meer zu leben, aber zeitgleich alle Sicherheiten die mir Deutschland bietet zu behalten.


Als ich vor knapp fünf Monaten aus Kalifornien zurück gekommen bin war ich am Boden zerstört. Ich war fest davon überzeugt, dass ich alles verloren habe. Dass ich den Traum den ich drei Jahre lang leben durfte verloren habe und dieser einfach geplatzt ist wie eine Seifenblase. Dabei war ich doch noch gar nicht bereit dazu. Ich wollte den Traum am Meer zu leben nicht aufgeben und habe versucht krampfhaft daran festzuhalten. Dementsprechend hart war auch das was danach kam! Der Schmerz über den Verlust! Ich war am Boden zerstört und dieser Schmerz hat mir fast den Boden unter den Füßen weg gerissen.


Als der erste Schmerz dann vorbei war kam gleichzeitig mein Verstand, aber vor allem auch meine Willenskraft zurück. Wer hat denn festgelegt, dass der Traum vorbei sein soll? Wer hat denn bestimmt, dass ich nicht zurück nach Kalifornien gehen kann? Oder wer hat festgelegt, dass ich nicht auch in Europa am Meer glücklich werden kann? Aber vor allem: Wieso soll ein Leben von einem Menschen abhängig sein, der nicht man selbst ist? Nur ich selbst bestimme über mein Leben. Ich selbst bestimme darüber was ich erreichen will, wie hoch oder tief ich meine Ziele stecke, aber auch wo ich wann sein will.


Also habe ich versucht die negative Energie zu greifen und umzuwandeln. Umzuwandeln in etwas Positives. Nämlich in einen Plan! In einen Plan wie ich es für mich verwirklichen kann ein Leben am Meer zu haben und dennoch an einen Ort in Deutschland festzuhalten an den ich zurück kommen kann. Ich habe einen Plan geschmiedet wie ich zudem irgendwann zurück nach Kalifornien fliegen kann. Vor ein paar Wochen hat ein Bekannter mich gefragt warum ich vor meinem Leben in Deutschland davon laufe. Diese Frage hat mich sehr nachdenklich gemacht. Die Antwort ist jedoch, dass ich gar nicht weg laufe, sondern viel mehr auf etwas zu laufe. Ich bin so stolz auf mich, dass ich für mich selbst erkannt habe wie wichtig ein Platz am Meer für mich ist. Am Meer gehts mir gut. Ich bin glücklich, also warum sollte ich nicht am Meer sein, wenn ich die Möglichkeit dazu habe? Inzwischen bin ich sehr stolz darauf, dass ich mir diesen Traum ganz alleine erfüllt habe.


Kalifornien vermisse ich übrigens trotz meinem neuen Platz am Meer sehr. Hierbei hilft jedoch nur Geduld. Denn durch die letzten Monate habe ich gelernt, dass sich irgendwann alles zum Positiven wendet, wenn man nur daran glaubt. Deshalb weiß ich auch sicher, dass Kalifornien immer ein zu Hause für mich bleiben wird. Vielleicht bin ich nicht mehr so viel und oft dort wie ich es mal war, aber dafür werde ich für die Zeit die ich in Zukunft dort verbringen darf umso dankbarer sein.

MADE BY DANI   WITH PASSION

Aloha! Ich bin Dani. Ich bin surfende Flugbegleiterin und fliegendes Surfergirl zugleich. Ich fliege mit meinem Surfboard um die Welt und wenn du magst nehme ich dich mit auf meine Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren willst, klicke hier.

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